Sag zum Abschied…

…ganz laut servus!! Das war definitiv das Motto unserer letzten Party vor der langen, langen Sommerpause, aber zum Glück kann man sich diese nun mit vielen Konzerten und Festivals auch ganz gut vertreiben.

Am vergangenen Freitag haben wir es uns aber allesamt nicht nehmen lassen, noch einmal ordentlich auf den Putz zu hauen und den Abschluss mit der big closing party gebührend zu zelebrieren. Die Punkcakes waren nach der Fotoprojektion der Arbeiten aus Urban.Lab der perfekte Opener für einen absolut legendären Abend. Mit viel Wortwitz und Charme haben die vier Meraner Musikerinnen das Publikum so sehr zum Lachen gebracht, dass zeitweise ein Engpass bei den Gratis-Windeln entstanden ist. Deshalb konnte man auch getrost über die etwas holprige musikalische Performance hinwegsehen. Im Nonnenkleid und mit ausgeprägtem Bartwuchs ließen die vier Mädels Conchita Wurst ganz schön alt aussehen und zeigten, dass man immer noch eine Schippe drauflegen kann, wenn man irgendwelche Tabus brechen möchte, die von irgendeinem selbsternannten „Experten“, irgendwann, vor vielen hundert Jahren aufgestellt worden sind.

Nach der Punkkuchen-Truppe standen unsere geliebten und geschätzten Bad Bastards, unsere Hausband sozusagen, auf der Bühne und spielten wieder einmal eine solide Show vom ersten bis zum letzten Akkord. Der Country-Folk-Stil der zweiten Meraner Band an diesem Abend, ist in ihrem Stil in Südtirol einzigartig und deshalb wohl bestens für die Stimmung in unserem ost west club est ovest geeignet. Die sechs Jungs um Frontsänger Joe sind nicht nur musikalisch weiter auf dem Vormarsch, sondern sie sind allesamt äußerst nette Gesellen und haben soviel Stil wie Madonna, Freddy Mercury und David Bowie zusammen.

Als es dann später am Abend wurde und die Stimmung immer ausgelassener, standen mit DJ Melodiegarantie und DJ Northside-Bop zwei Herren an den turntables, welche auch nicht auf der Brennsupp‘ dahergeschwommen sind und die das zahlreiche Publikum (man munkelt, dass jedes einzelne der 1213 Mitglieder anwesend war) endgültig zum Toben brachten.

Die letzten ein bis zwei Stunden können aus verschiedensten Gründen nicht mehr perfekt rekonstruiert werden, Fakt ist, dass wir ziemlich genau bis 01.00 Uhr Strom hatten, niemand verdursten musste, wir genug Wasser und erfrischende Duschen an die ausgetrockneten Mitglieder verteilen konnten, die Seifenblasen auch wirklich Seifenblasen waren, dass sich alle Anwesenden sehr, sehr, sehr lieb hatten und, dass das Ganze definitiv nicht auf einem fremden Planeten, sondern in Meran, in der Passeirergasse Nr. 29, im ost west club est ovest stattgefunden hat. Der Rest ist Gerücht, Fabel und Sage gleichzeitig, und es ist durchaus im Bereich des Möglichen, dass sich noch in 150 Jahren ein mutierter Menschenroboter finden wird, der die Geschichte des 23. Mai noch vom Hörensagen nacherzählen wird können. Aber vielleicht haben wir auch einfach alle „nur geträumt“…

Fotos scheinen ein paar gemacht worden zu sein und deshalb wollen wir sie euch im Sinne der Spaß-Transparenz auch nicht weiter vorenthalten. Weitere Bilder folgen…